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Weiße Hautfarbe, kamerunische Seele/ White skincolour, cameroonian soul

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Die letzten Wochen ist wieder einiges in meinem Leben passiert. Ich war auf einem Seminar, zwei traditionellen Hochzeiten und habe die Hauptstadt besucht. Über all das werde ich nun ein bisschen etwas erzählen.
Das Seminar Immer im letzten drittel des Freiwilligenjahres veranstaltet Florentine, meine Landesmentorin, noch einmal ein Themenseminar. Die Besonderheit ist, dass wir alle einen kamerunischen Gast einladen dürfen und die zukünftigen South-North-Volunteers mit dabei sind. Jedes Jahr sind es Themen, in denen man beide Länder auf eine neue Art kennen lernen kann und mehr über die Strukturen erfährt. Wichtig ist hierbei der Austausch. Von wem könnten Deutsche besser etwas über Kamerun erfahren, als von gleichaltrigen Kamerunern und von wem könnten Kameruner besser etwas über Deutschland erfahren, als von gleichaltrigen Deutschen. Also eine Gruppe von Kamerunern und Deutschen jungen Erwachsenen, die interessiert an der anderen Kultur sind. Dieses Jahr ging es in dem Seminar um Abf…

4.000 meter glissade

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Puh, we were lucky in the last moment.
Exactly on the day of our journey home we got the information about the blockage of the anglophone regions from “weltwärts”. We managed timely to climb the Mount Cameroon/Mount Fako, this one is between Buea and Lime, both towns in the anglophone south-west.
And now from the beginning! My co-volunteers and me decided to climb on the 4.000 meter high Mount Cameroon in the time of Luises birthday. Not an easy task, but we were ready to do that. We met each other on the 06.06.28 in Buea, to start the climbing with the organisation “Sarah Etonge Foundation”. On our meeting point the porters and guides waited already for us, who packed the Food and Water in big bag packs. After some delays we started at 09:30 am. Pierre, the leader of the organisation guided us a small part up, before he gave the responsibility to Kale, our mainguide. I have to say, that already the forst half hour made us to sweat, because the strong sun was burning down on our heads. …

4.000 Meter tiefe Rutschpartie

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Puh, da haben wir gerade noch Glück gehabt.

Genau an dem Tag unserer Heimreise bekamen wir die Info über die Sperrung der anglophonen Regionen durch „weltwärts“. Da hatten wir es gerade noch so geschafft den Mount Cameroon/ Mount Fako zu besteigen, dieser liegt nämlich zwischen Buea und Limbe, beides Städte im anglophonen South-West.

Und jetzt nochmal von Anfang an! Meine Mitfreiwilligen und ich hatten beschlossen über Luises Geburtstag auf den 4000 Meter hohen Mount Cameroon zu klettern. Keine leichte Aufgabe, aber wir waren bereit uns dieser zu stellen. Und so trafen wir uns alle am 06.03.18 in Buea um mit der Organisation „Sarah Etonge Foundation“ den Aufstieg zu starten. Auf uns warteten bereits einige Porter (Träger) und Guides (Führer), die schon die ganzen Lebensmittel und Wasserflaschen auf ihre riesigen Rucksäcke verteilt hatten. Und durch einige Verspätungen konnten wir dann auch schon um 09:30 losmarschieren. Pierre der Leiter der Organisation brachte uns noch ein Stück und…

Zuhause/ Home

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Meine Liebeserklärung
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Hallo meine Lieben,
ich melde mich aus Bafoussam, einer großen Stadt im frankophonen Westen Kameruns. Normalerweise bin ich eingesetzt in Bamenda, der Hauptstadt des anglophonen Nord-Westens. Hier ist alles ganz anders als im frankophonen Teil. Doch leider kommt es dort zurzeit zu großen Ausschreitungen, genannt wird das auch „the anglophone crisis“. (Zu diesem Thema habe ich auch schon einen Blogeintrag geschrieben/ wenn ihr objektive News wollt: http://cameroonnewsagency.com) Deshalb hat Brot für die Welt entschieden, dass es sicherer sei für uns den anglophonen Teil zu verlassen und nun sind wir hier, in Bafoussam. Hier warten wir nun, was als nächstes auf uns zukommt, da für uns eine neue Wohnmöglichkeit und ein Arbeitsplatz gefunden werden muss. Dahinter steckt sehr viel Aufwand und so kann es wohl noch etwas dauern, bis wir endlich wieder Boden unter den Füßen haben. Aber wir nehmen es wie …